Was ist Coaching?
Der Begriff "Coach" kommt aus dem Englischen und bedeutet "Kutsche". Betrachtet man das Bild der Kutsche als "ein Hilfsmittel, ein Beförderungsmittel, um sich auf den Weg zu machen und ein Ziel zu erreichen" (1), dann vermittelt dieses Bild bereits den Hauptaspekt des Coachings.
Der Benutzer der Kutsche (die jeweilige zu coachende Person = der Coachee) bedient sich dieses Hilfsmittels, entscheidet aber selbst über die Richtung bzw. das Reiseziel. Der Kutscher (der Coach) kennt die Wege, kann Entfernungen und Reisezeiten einschätzen, sorgt für die Qualität des Vorankommens und für angemessene Pausen, ist also für den Prozess verantwortlich und fungiert als neutraler Reisegefährte bzw. Gesprächs- und Interaktionspartner.
Coaching ist ein personenbezogener und lösungsorientierter Unterstützungsprozess, im dem es ganz konkret um den jeweiligen Coachee und um die Erreichung seiner selbst definierten Ziele geht.
Coaching ist ein personenbezogener und lösungsorientierter Unterstützungsprozess, im dem es ganz konkret um den jeweiligen Coachee und um die Erreichung seiner selbst definierten Ziele geht.
Dabei gibt der Coach keine Lösungen vor, sondern unterstützt den Coachee - nach dem Motto "Hilf mir, es selbst zu tun" (2) – darin, sich selbst zu reflektieren und daraus erkennend Verhaltens-, Denkweisen, Dinge und Situationen aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Diese Wahrnehmungserweiterung macht es möglich, Dinge und Situationen anders zu beschreiben, zu erklären, zu erleben und zu bewerten und eröffnet dem Coachee somit einen erweiterten Handlungsspielraum. Entsprechend seiner Stärken und Fähigkeiten kann der Coachee im Folgeschritt mutiger und gelassener handeln, also entweder Dinge anders angehen, die Chance nutzen, sich zu ändern, zu entfalten und zu wachsen (auch über sich hinaus wachsen) oder auch ganz bewusst alles beim Alten belassen und die Verantwortung für sein Handeln bzw. Nicht-Handeln übernehmen, um so selbst die für ihn passenden Lösungen seiner Aufgaben und Entscheidungen zu finden und entsprechend umzusetzen.
Ein Coaching basiert auf den Pfeilern von Freiwilligkeit, Gleichwertigkeit, gegenseitigem Respekt und Vertrauen, absoluter Diskretion, Offenheit und Ehrlichkeit.
Für ein erfolgreiches Coaching gelten 3 wichtige Voraussetzungen:
1. Man muss es wollen; man muss dazu bereit sein, freiwillig und eigenverantwortlich neue Schritte zu gehen.
2. Man muss jemanden finden, der einen gezielt unterstützt.
3. Man muss es tun -> handeln & umsetzen, nach dem Motto "den ersten Schritt in die richtige Richtung" bzw.
"einen Schritt mehr als bisher" und "mehr von dem was mir gut tut"(3).
Damit grenzt sich Coaching klar ab von jeglicher Form der Therapie.
Psychische Erkrankungen, Abhängigkeitserkrankungen oder andere Beeinträchtigungen der Selbststeuerungs-fähigkeit gehören ausschließlich in das Aufgabenfeld entsprechend ausgebildeter Psychotherapeuten, Ärzte und medizinischer Einrichtungen und nicht in den Coaching Bereich (4).
Coaching ein sehr persönlicher Prozess, daher untersteht der Coach grundsätzlich der absoluten Schweigepflicht.
Das bedeutet, es werden keinerlei Informationen, weder mündlich noch schriftlich, über Themen und Inhalte der Sitzungen an Dritte (Personen oder Instanzen) weitergegeben, sofern keine Zustimmung durch den Coachee erfolgt ist oder anderweitig gesetzliche Verpflichtungen zur Offenlegung vorliegen (z.B. Bekanntwerden einer Straftat).
Der Coach ist allerdings berechtigt, im Rahmen der Qualitätssicherung seiner Arbeit, anonym Coachingsituationen in einer Intervisions- oder Supervisionsgruppe zu reflektieren.
Coaching ein sehr persönlicher Prozess, daher untersteht der Coach grundsätzlich der absoluten Schweigepflicht.
Das bedeutet, es werden keinerlei Informationen, weder mündlich noch schriftlich, über Themen und Inhalte der Sitzungen an Dritte (Personen oder Instanzen) weitergegeben, sofern keine Zustimmung durch den Coachee erfolgt ist oder anderweitig gesetzliche Verpflichtungen zur Offenlegung vorliegen (z.B. Bekanntwerden einer Straftat).
Der Coach ist allerdings berechtigt, im Rahmen der Qualitätssicherung seiner Arbeit, anonym Coachingsituationen in einer Intervisions- oder Supervisionsgruppe zu reflektieren.
Ich richte mich bei meiner Arbeit nach den Statuten der Swiss Coaching Association (SCA) und des Deutschen Verbandes für Coaching und Training (dvct e.V.).
(1) aus "Coaching: Miteinander Ziele erreichen" von Maren Fischer-Epe, S. 16 / S. 20, 4. Auflage Mai 2007
(2) Montessori-Prinzip
(3) Zitate von Theo Schoenacker aus dem Studiengang für angewandtes Coaching bei Urs Bärtschi
(4) aus Begriffsdefinition Coaching nach DBVC (Deutscher Bundesverband Coaching e.V.)
